07.11.2019

9. REGIONALE ARMUTSKONFERENZ

SOLIDARITÄT ist ein Schlüsselbegriff der Gegenwart – und ein zentrales Problem gesellschaftlicher Zukunft. Denn der aktuelle politische Diskurs ist weniger von Solidarität als vom Ausschluss bestimmter Personengruppen geprägt. „Soziale Hängematte“, „Sozialschmarotzer“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ usw.: Das politische Framing der sogenannten Leistungsträger wirkt sich auf den Diskurs aus, der wiederum Auswirkungen auf unser Denkweise hat. Als Feindbilder gelten – nicht erst seit gestern – Geflüchtete, Arbeitslose und Mindestsicherungsbezieher*innen, also jene Menschen, denen eigentlich am meisten Solidarität zustehen müsste.

  • Ließen sich mit Solidarität nicht einige der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts lösen?
  • Was bedeutet Solidarität in Zeiten von Populismus und wachsender sozialer Ungleichheit?
  • Wie wirken sich die zunehmenden Entsolidarisierungstendenzen auf die Gesetzgebung aus?
  • Wenn Sozialleistungen nicht mehr das Mindeste zu sichern vorgeben und die Reduzierung von Armut als wesentliches Ziel einer „Sozialhilfe“ außen vorgelassen wird, stellt sich die Frage: Wie solidarisch geht ein Staat mit seinen schwächsten Mitgliedern um?

Anmeldung

St. Virgil Salzburg, Ernst-Grein Straße 14, 5026 Salzburg

Tel: 0662 - 65901-514

E-Mail: anmeldung@virgil.at

Bei allen Anmeldungen die Kursnummer angeben: 19-0884

 

Tagungsgebühr:

45€ inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Tagungsmappe.

Ermäßigung auf Anfrage im Büro der Salzburger Armutskonferenz.

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