ARMUT IN ÖSTERREICH
18,6 % der öster. Bevölkerung (1 686 000 Personen) sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, d.h. das Einkommen liegt unter der Armutsschwelle oder die Personen sind erheblich materiell depriviert oder leben in Haushalten mit keiner/ sehr geringer Erwerbsintensität
15,9 % der öster. Bevölkerung (1 441 000 Personen) sind armutsgefährdet, d.h. haben ein Einkommen unter der Armutsschwelle – unter einer Schwelle von 60 % des Medians des äquivalisierten Nettohaushaltseinkommens - also unter 21 928 Euro pro Jahr oder 1 827 Euro pro Monat.
2,9 % der öster. Bevölkerung (261 000 Personen) sind erheblich materiell und sozial benachteiligt. Personen bzw. Haushalte gelten als erheblich materiell und sozial benachteiligt, wenn ihr Einkommen so niedrig ist, dass zentrale Bedürfnisse und grundlegende Lebensbereiche nicht ausreichend gedeckt werden können. Dazu zählt etwa, sich notwendige Güter oder eine angemessene Lebensführung nicht leisten zu können – etwa eine funktionierende Waschmaschine, ein Handy, ausreichend geheizten Wohnraum oder eine einwöchige Urlaubsreise pro Jahr, etc. Erst, wenn es zu einer Verdichtung dieser Problemlage kommt und mindestens 7 der 13 Merkmale nicht leistbar sind, wird von erheblicher Benachteiligung ausgegangen.

