Ein aktueller Bericht der OECD (“Doing better for children“) zeigt, dass zwar die Armutsquote von Kindern und Jugendlichen in Österreich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich hoch ist, dafür das Wohlergehen (“Well-Being”) geringer ausgeprägt ist, wie auch in der Österreich-Analyse zu lesen ist:
“Österreich gibt deutlich mehr Geld für Kinder und Jugendliche aus als die meisten anderen OECD‐Länder und trägt damit zu einer vergleichsweise guten finanziellen Ausstattung von Familien und Kindern bei. Es gelingt Österreich aber schlechter als anderen OECD‐Ländern, Chancengleichheit für Kinder herzustellen. Auch in anderen Bereichen sind die Lebensbedingungen für Kinder unbefriedigend (…) Trotz der großzügig bemessenen Mittel und des materiellen Wohlstands, schneidet Österreich bei der Herstellung von Chancengleichheit in Form eines gleichwertigen Bildungserfolgs deutlich schlechter ab als die meisten anderen OECD‐Länder.”
