Tag der Wohnungsnot – Die Unterlagen

20. März 2013 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Allgemein, Land Salzburg, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

Tag der Wohnungsnot – 21.03.2013 – Texte/Unterlagen

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Winkerl stehen

21. März 2012 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Land Salzburg, Stadt Salzburg, Wohnungslosigkeit 11 Kommentare »

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Salzburg braucht ArMUT!
Unsere monatliche Kolumne in der Sbg. Straßenzeitung Apropos

04/2012: Winkerl stehen

Oh, oh. Jetzt hat´s uns erwischt. Peinlich aber auch. Da sitzen wir nächtelang im stillen Kämmerlein und pokern so richtig, wie hoch wir die Zahl dieses Mal ansetzen, für die jährliche Wohnungslosenerhebung in der Stadt Salzburg nämlich. „Nehmen wir heuer 1.000“, damit können wir Stimmung machen und das kommt in der Presse gut“, hat einer gemeint. „Ja, das ist gut, 1.000 passt. Oder vielleicht ein bisschen drunter, genau 1.000 ist ein bisschen unglaubwürdig, zu glatt. Sagen wir 947 oder so?“. „Super, nehmen wir, das passt sicher gut.“ Hat dann auch gepasst. Die Journalisten haben es geschluckt, keiner hat nachgefragt, schön haben sie berichtet, quer durch den Blätterwald.

Und dann das. Wie gesagt: peinlich das Ganze. Nur, wer konnte schon damit rechnen dass ein anderer auch noch rechnet? Nachrechnet nämlich. Der Sozialstadtrat und Vizebürgermeister zum Beispiel. Schonungslos war er dann mit seiner Abrechnung >>. Das könne alles nicht stimmen, am städtischen Wohnungsamt seien es nämlich 1.500 dringende Fälle, und da gebe es keine Steigerung wie bei der sogenannten Wohnungslosenerhebung. Und bitte: Wir haben um 500 mehr, was wollt ihr eigentlich mit Euren läppischen 1.000? Also! Und überhaupt: Da werden Personen mitgezählt, die in der Klinik untergebracht sind. Suchtkrank, körperlich am Boden, ohne Perspektive, schlafen sonst im Fahrradkeller am Hauptbahnhof. Und die sollen wohnungslos sein? Geh bitte!

Ab ins Winkerl, Strafe muss sein, das könnte ihr alles wem anderen erzählen. Und soll ich Euch noch was sagen? Ich durchschau Euch sowieso, nicht glauben, dass ich das nicht gneise, worum´s Euch in Wirklichkeit geht. Ihr wollt nämlich selber die Wohnungen der Stadt vergeben, das ist es. Ein Kontingent wollt ihr haben! Aber nix da, das bleibt Aufgabe der Stadt. Da kommt mir keiner mit der Privatisierung der Wohnungsvergabe. Wenn ich das schon höre, Privatisierung! Zuerst Phantasiezahlen verbreiten und dann auch noch neoliberal sein. Bleibt´s gleich noch eine halbe Stunde länger stehen im Winkerl. Dabei habe ich schon letztes Jahr festgestellt, dass „für jemanden, der von Obdachlosigkeit bedroht ist, man über die kommunale Versorgung immer etwas“ findet. Wenn schon keine Wohnung, dann halt eine gute Ausrede.

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1.000 Wohnungslose in Salzburg

15. März 2012 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Allgemein, Stadt Salzburg, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

Das Video der Salzburger Nachrichten zur gestrigen Pressekonferenz zum Nachschauen.

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Housing first statt Drehtüreneffekt

19. Januar 2012 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Stadt Salzburg, Wohnungslosigkeit 2 Kommentare »

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Salzburg braucht ArMUT!
Unsere monatliche Kolumne in der Sbg. Straßenzeitung Apropos

01/2012: Housing first statt Drehtüren-Effekt

Von der Notschlafstelle in ein Pensionszimmer. Von dort in das Übergangswohnen. Dann ein paar Monate Unterbringung im Langzeitwohnen. Und weil es dort nicht klappt, aus welchen Gründen immer, wieder zurück in eine Notschlafstelle. Oder zu einem Bekannten. Oder auf die Straße. So oder ähnlich verlaufen derzeit immer wieder „Wohnungslosenkarrieren“ in Salzburg. Zum Einen deshalb, weil am Ende der Hilfskette einfach nicht ausreichend leistbarer Wohnraum zur Verfügung steht. Und weil viele aus dem Hilfesystem an bestimmten Stellen wieder raus fallen. Sofern sie aufgrund bestehender Kriterien dort überhaupt reinkommen. Insider nennen das passend „Drehtüren-Effekt“.

Diesem Problem will man nun auch in Salzburg mit einem Paradigmenwechsel begegnen, mit einem Konzept namens „housing first“. Dabei soll ein eigener Wohnraum nicht am Ende des Hilfssystems stehen, sondern gleich zu Beginn. Der erste Schritt der sozialen Betreuung ist also die Schlüsselübergabe. Die maßgeschneiderte Betreuung erfolgt dann im Anschluss und in Absprache mit den Betroffenen. Ob das funktioniert? In Boston in den USA ja, in Amsterdam auch, in Graz in kleinem Maßstab ebenfalls, wie VertreterInnen dieser Projekte berichten. Die „Erfolgsquote“ liegt z. B. in Boston nach fünf Jahren bei beachtlichen 86 %. Dass heißt, „nur“ 14 % derer, die als Obdachlose zu Beginn eine eigene Wohnung erhalten haben, sind wieder ausgestiegen. Die Drehtüre verwandelt sich also scheinbar in eine tatsächliche Eingangstüre.

In Salzburg will nun die Vinzi-Gemeinschaft, die bereits in Graz ein ähnliches Projekt umsetzt, „housing first“ etablieren. In einem ersten Schritt sollen vor allem obdachlose Personen, die einen längeren Zeitraum auf der Straße leben, zum Zug kommen. Einen Versuch ist das allemal wert. Wobei: Die Gretchenfrage wird vor allem jene sein, ob für dieses Projekt auch ausreichend Wohnraum zur Verfügung gestellt wird: Von der Stadtgemeinde, von gemeinnützigen Bauträgern, von privaten Vermietern. Leistbarer Wohnraum ist in Salzburg nämlich genauso knapp wie die Bereitschaft der Genannten, die Wohnungsvergabe weiter aus der Hand zu geben. In diesem Sinne wird sich also noch weisen, ob Salzburg für die Vinzi-Gemeinschaft eine Eingangstüre offenhält oder nicht doch auch zu einer Drehtüre wird.

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Heimat Österreich

19. Januar 2011 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Stadt Salzburg, Umgang mit Armut, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

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Salzburg braucht ArMUT!
Unsere monatliche Kolumne in der Sbg. Straßenzeitung Apropos

02/2011: Heimat Österreich

Es sind immer die gleichen gestellten Bilder. Und es sind (fast) immer die gleichen handelnden Personen, die uns da in regelmäßigen Abständen großformatig aus der Zeitung entgegenstrahlen, das Kleinkind auf dem Arm, das Lächeln im Gesicht, den Spaten in der Hand, umrundet von vielen glücklichen Menschen. Da wissen wir, es wurde wieder eine Wohnanlage übergeben, ein „Paradiesgarten“, eine „Solar-City“ oder ein „Objekt mit unvergleichlichem Flair“. Und so soll es auch sein, mit geförderten Wohnungen, vor allem wenn es sich um Mietwohnungen handelt, kann tatsächlich die bestehende Wohnungsnot gelindert werden. Und viele davon sind ja durchaus auch attraktiv. Sollen sie uns also weiter begleiten, die schönen Fotos!

Von dieser schönen Heimat Österreich gibt es aber auch eine Schattenseite, ein Gegenbild, ein Gegenüber. Z. B. gegenüber der Zentrale der „Heimat Österreich“, eine der großen Gemeinnützigen Bauträger in Salzburg. Die können zwar nichts dafür, aber symbolisch ist es allemal, das baufällige graue Haus auf der anderen Straßenseite, mit seinen „Pensionszimmern“, die da vermietet werden. Vermietet an Personen, die an dieser Hochglanz-Heimat Österreich nicht teilhaben können, weil sie wohnungslos oder obdachlos, weil sie delogiert wurden, weil sie sich schlicht nichts anderes leisten können. Ja, solche Pensionszimmer, geschätzte 150 davon in der Stadt Salzburg, können ja durchaus eine kurzfristige Alternative sein, wenn man darin auch einen menschenwürdigen Standard vorfindet.

Sie sind aber keine Alternative, wenn sie derart abgewohnt, grindig und verschmutzt sind, wenn eine Familie mit einem schulpflichtigem Kind sich ein nicht beheizbares, dafür verschimmeltes Bad mit zwei weiteren BewohnerInnen teilen muss, wenn der Herd im Vorraum schlicht vor sich hinrostet, wenn pflegebedürftige Personen in einem Souterrain ohne Lift ihren Lebensabend verbringen. Oder wenn Bewohnerinnen droht, dass sie rausgeschmissen werden, wenn sie außerhalb der „Besuchszeiten“ jemanden in ihr gemietetes und regelmäßig bezahltes Zimmer mitnehmen!

Das wäre wohl auch mal ein Foto wert: Wenn all jene, die auf den Wohnungsanlagen-Eröffnungsbildern einen Spaten in die Hand gedrückt bekommen, diesen schultern und sich aufmachen, um bei den Pensionszimmern in der Stadt Salzburg einmal kräftig umgraben.

Bilder / Quelle:
Forum Wohnungslosenhilfe / Salzburger Armutskonferenz

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Obdachlos im Weltkulturerbe

18. Februar 2010 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Stadt Salzburg, Wohnungslosigkeit 1 Kommentar »

Zum Nachhören – ein Ö1-Journal Panorama vom 15.02. zum Thema „Obdachlos im Weltkulturerbe“.

JP-WOHNUNGSLOS

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Offener Brief – Obdachlosendebatte in Salzburg

9. November 2009 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Land Salzburg, Stadt Salzburg, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

Das Forum Wohnungslosenhilfe hat aufgrund der aktuellen „Obdachlosen-Debatte“ in der Stadt Salzburg einen Offenen Brief an Medien und Politik gerichtet:

Alle Jahre wieder wird, spätestens bei Einbruch der kalten Jahreszeit, der Ruf nach einer zusätzlichen Notschlafstelle laut: Noch niederschwelliger soll sie sein und noch mehr Kapazität für die temporäre Unterbringung von obdachlosen Personen anbieten. Regelmäßig wird dabei vergessen, dass es in Salzburg eine ganze Reihe von professionell geführten Einrichtungen gibt, die sich zum einen um die Wiedereingliederung der von Wohnungslosigkeit bedrohten oder betroffenen Personen bemühen und zum anderen konkrete Praxiserfahrungen vorweisen und solcherart Auskunft darüber geben können, welche fachlichen Rahmenbedin-gungen erforderlich sind, um diese Aufgaben zu erfüllen.

Vor dem Erfahrungshintergrund der Wohnungslosenhilfe (WLH) erweist sich die (tagespolitisch motivierte) Forderung nach einer Not-Notschlafstelle als denkbar kurzschlüssig, die auch durch regelmäßige Wiederholung keineswegs plausibler wird. Der Ausbau der Notunterbringungskapazitäten geht an den vielfach belegten Praxiserfahrungen schlichtweg vorbei und zeichnet sich durch Missachtung der Problemlagen und Bedürfnisse von Menschen in extremen Wohnungsnotlagen aus. Ein paar Betten mehr stellen keine nachhaltige Verbesserung der Versorgungssicherheit dar und bieten weder auf kurz- noch mittelfristige Perspektive einen Ausweg aus der aktuell, unter mehreren Gesichtspunkten, sehr unbefriedigenden Problemstellung. Langfristig gesehen sind Notlösungen mit unzureichenden Standards schlichtweg kontraproduktiv, zumal diese bestenfalls dazu führen, Obdachlosigkeit zu verfestigen.

Der Brief als pdf >>

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Bilder 4. Regionale Armutskonferenz

28. Oktober 2009 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Land Salzburg, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

Hier erste bildhafte Eindrücke der 4. Regionalen Sbg. Armutskonferenz, die am 20.10. in St. Virgil Salzburg stattgefunden hat:

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Mehr auf www.flickr.com >> oder zur Diashow >>

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10 Thesen: Wie sozial ist Salzburgs Wohnpolitik?

19. Oktober 2009 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Land Salzburg, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

Im Rahmen der 4. Regionalen Sbg. Armutskonferenz am 20.10.2009 präsentierten wir 10 Thesen zur Frage: Wie sozial ist Salzburgs Wohnpolitik?

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Diese Thesen verstehen wir als „Arbeitsthesen“, die dazu dienen, eine umfassende Diskussion um die Weiterentwicklung der Wohnpolitik im Bundesland Salzburg (Land, Landeshauptstadt, Gemeinden) voranzutreiben, immer mit Blick auf von Armut betroffene Personen oder Haushalte.

Der Schwerpunkt dieser Thesen liegt daher auf den „wunden Punkten“ der Salzburger Wohnpolitik. Wir erkennen durchaus auch positive Entwicklungen, können aber in diesem Zusammenhang nicht oder nur vereinzelt darauf eingehen.

Die Thesen basieren einerseits auf konkreten Erfahrungen jener NGO´s / Institutionen, die sich im Salzburger Armutsnetzwerk engagieren bzw. mit diesem „vernetzt“ sind, andererseits auf eigenen Recherchetätigkeiten. Ein wissenschaftlicher Anspruch wird mit diesen Thesen nicht gestellt.

Eine Verfeinerung, Verdichtung und Weiterentwicklung im Rahmen der Konferenz wird angestrebt!

Download der „Thesen“ als PDF (inkl. Tabellen)

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Politische Frage Wohnen?

12. Oktober 2009 Salzburger Armutskonferenz Gepostet in Land Salzburg, Stadt Salzburg, Wohnungslosigkeit Keine Kommentare »

Eine inhaltliche Vorschau auf die 4. Regionale Sbg. Armutskonferenz (publiziert in der Oktober-Ausgabe von Apropos):

Soziale Frage Wohnen
Nein, es gibt bei uns keine wachsenden Wohnwagensiedlungen wie in den USA, keine tausend Obdachlosen wie in Hamburg, und auch keine Banlieus wie in Paris.

Und doch manifestiert sich beim Wohnen auch hierzulande die gesellschaftliche Spaltung mehr als deutlich: Hier die schmucke Einfamilienhaus-Siedlung mit üppigen Gartenanlagen, Doppelgaragen und Warnanlagen („Vorsicht, scharfer Hund!“), dort die Betonsiedlung, trostlos, mit zahlreichen Graffitis verziert („Ausländer raus“). Hier die von der Oma geerbte 2-Zimmer-Wohnung zum Studieren, dort das runtergekommene und überteuerte vom Sozialamt finanzierte Pensionszimmer. Hier das Gartenhäuschen vom Baumarkt, dort das Pre-Pay-Kästchen von der Salzburg AG. Hier die Wunschgegend, dort die verwunschene Gegend. Kurz gesagt: Hier reich, dort arm.

Das alles mag etwas überzeichnet klingen, schwarz-weiß gemalt, und das ist es wohl auch, und dennoch: Wohnen scheint nach mehr als einem Jahrzehnt – Salzburg galt Anfang der 90iger Jahre als „Stadt der Wohnungsnot“ – wieder zu einer zentralen Sozialen Frage zu werden.

Salzburg ist nämlich ein teures Pflaster: Bei den Mietpreise wurde im Österreich-Vergleich mittlerweile der unrühmliche 1. Platz eingenommen, und die Betriebskosten sind laut Statistik Austria nur in Vorarlberg höher als hierzulande. Und dass die Mieten am privaten Markt seit dem Jahr 2000 um mehr als 20 % gestiegen sind, macht das Ganze auch nicht besser. Ebenso wie die Tatsache, dass auch die Mieten im geförderten Segment in den letzen Jahren kräftig nach oben ausgeschlagen haben und das Mietensenkungsprogramm des Landes dies nur teilweise wieder auffangen wird.

Natürlich, Wohnpolitik findet statt, mit einer regen Neubautätigkeit, neuen Angeboten für Wohnungslose, mit der geplanten Ausweitung der Wohnbeihilfe. Nur: Wird das ausreichen, um die anstehenden Problemlagen umfassend zu bewältigen? Mehr Mut und Innovation scheinen gefragt zu sein, anhand von vier Bereichen soll dies verdeutlicht werden:

  • Bei der finanziellen Unterstützung fürs Wohnen gibt es derzeit ein 3-Klassen-System: Jene, die in den Genuss der Wohnbeihilfe kommen, jene die auf die unzureichende Sozialhilfe angewiesen sind, und alle anderen, die auf keine dieser beiden Leistungen Anspruch haben, also auf sich selbst – oder die Caritas – angewiesen sind. Die Diskussion um ein allgemeines Wohngeld, in anderen Bundesländern schon längst Usus, wäre wohl dringend geboten!
  • Die Vergabe öffentlichen Wohnraums ist (zu?) unterschiedlich ausgeprägt: Die Stadt kennt eigene Vergaberichtlinien, bei den Gemeinnützigen öffnen alleine die Einkommensgrenzen der Wohnbauförderung die Türen, lediglich auf ein Drittel der von den Gemeinnützigen errichteten Wohnungen hat die Stadt den Zugriff, in den Landgemeinden gibt es unterschiedlichste Praktiken. Optimierungsmöglichkeiten („wer vergibt was, wie und an wen?“) ließen sich wohl finden.
  • Qualitätsvolles Wohnen hängt auch mit dem Wohnumfeld zusammen. Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit bzw. sozial-räumliche Unterstützungsangebote könnten und sollten nicht – wie in der Stadt Salzburg – rück- sondern weiter ausgebaut werden. Oder mit Blick auf einige Gemeinden, überhaupt erst geschaffen werden.
  • Und dass die Ausgestaltung der Wohnungslosenhilfe mehr nach dem Prinzip  spätes Reagieren als vorausschauendes Regieren umschrieben werden kann, ist ebenfalls kein Geheimnis mehr.

Dass in dieser Liste mietrechtliche oder raumordnungspolitische Aspekte noch gar nicht angesprochen sind, mag die Komplexität des Themas verdeutlichen. Was aber niemanden daran hindern sollte, (noch!) mehr in die Beantwortung dieser Sozialen Frage zu investieren.

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